Verbunden mit der Universität
Persönliche Geschichten. Besondere Verbindungen. Engagement, das etwas bewegt.
Was verbindet Menschen mit der Universität Mannheim? Für manche ist es die eigene Studienzeit, für andere sind es prägende Begegnungen, berufliche Erfahrungen oder die Überzeugung, dass Bildung und Wissenschaft unsere Zukunft gestalten.
Hinter jeder Spende steht eine persönliche Geschichte. Menschen, die der Universität Mannheim verbunden sind, engagieren sich auf ganz unterschiedliche Weise für ihre Weiterentwicklung. Sie möchten etwas zurückgeben, neue Perspektiven ermöglichen oder dazu beitragen, dass auch kommende Generationen von den Chancen profitieren, die Bildung eröffnet.
In unserer Porträtreihe stellen wir die Menschen vor, die sich im Hintergrund für die Universität Mannheim einsetzen. Sie erzählen von ihrem Leben, ihrer Verbindung zur Universität und davon, was sie dazu bewegt, die Universität mit einer Spende zu unterstützen.
Lernen Sie die Menschen hinter dem Engagement kennen – ihre Geschichten, ihre Beweggründe und ihre Visionen für die Zukunft der Universität Mannheim.
Regelmäßig stellen wir Ihnen hier neue Persönlichkeiten vor und zeigen, wie aus persönlichen Erfahrungen eine Verbundenheit entsteht, die Zukunft gestaltet.
Eine Verbindung, die über Jahrzehnte gewachsen ist

Manchmal beginnt eine lebenslange Verbindung mit einem Zufall. Für Dr. Günter Arheit war es eine Stellenanzeige am Schwarzen Brett der Universität Mannheim, die 1961 den Grundstein für eine bis heute andauernde Verbundenheit legte.
Als Dr. Günter Arheit im März 1961 gemeinsam mit einem Freund die Universität Mannheim besuchte, entdeckte er eine Stellenanzeige, die seinen beruflichen Weg entscheidend prägen sollte. Seine Bewerbung bei der Öffentlichen Versicherungs-Anstalt der badischen Sparkassen (ÖVA) war erfolgreich. Dort begann eine mehr als 38-jährige Karriere, in deren letzten 19 Jahren er als Vorstandsvorsitzender tätig war.
Doch seine Verbindung zur Universität ging bald über den beruflichen Werdegang hinaus. 1977 war Dr. Arheit maßgeblich an der Gründung des Vereins zur Förderung der Versicherungswissenschaft an der Universität Mannheim beteiligt. Als Vorstandsmitglied und späterer Vorsitzender setzte er sich dafür ein, Forschung und Lehre zu stärken und den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern. Für sein langjähriges Engagement wurde ihm im Jahr 2000 die Würde eines Ehrensenators der Universität Mannheim verliehen.
Auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand blieb die Universität für Dr. Arheit ein wichtiger Bezugspunkt. Im Jahr 2020 begann er, die Stiftung Universität Mannheim zu unterstützen. Damit schloss sich für ihn ein Kreis: Aus einer zufälligen Begegnung war über Jahrzehnte eine enge Verbundenheit entstanden, die er heute durch sein Engagement weiterträgt.
Dr. Arheits Weg zeigt, wie aus einer zufälligen Begegnung eine dauerhafte Beziehung entstehen kann – und wie daraus der Wunsch wächst, die Universität auch für kommende Generationen zu stärken. Mit seiner Förderung trägt er dazu bei, die Arbeit der Stiftung Universität Mannheim zu unterstützen und die Zukunft der Universität aktiv mitzugestalten.
Vom Stipendiaten zum Stifter

Was einst als Stipendiat an der Universität Mannheim begann, führt Dr. Gerhard Metzger heute zurück an seine Alma Mater – diesmal in der Rolle des Förderers. Nach einer erfolgreichen Karriere bei der BASF engagiert er sich als Stifter, Testamentsstifter und Förderer des Deutschlandstipendiums für die nächste Generation von Studierenden.
Eine Universität, die verbindet
Die Verbindung zur Universität Mannheim reicht für den gebürtigen Mannheimer weit zurück. Im Wintersemester 1978/
Auch während seiner beruflichen Stationen blieb Mannheim für ihn ein wichtiger Bezugspunkt. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand kehrte er 2023 in die Quadratestadt zurück und ist seither wieder regelmäßig an seiner Universität zu Gast – bei Vorträgen, Veranstaltungen und Begegnungen mit ehemaligen und neuen Wegbegleitern.
Aus Dankbarkeit Zukunft ermöglichen
Warum engagiert sich Dr. Metzger heute selbst als Förderer? Seine Antwort ist persönlich: „Ich habe der Universität viel zu verdanken. Hier habe ich das Rüstzeug bekommen, um meinen Beruf erfolgreich auszuüben.“
Mit einer Zustiftung, der Förderung eines Deutschlandstipendiums und einer testamentarischen Zuwendung möchte er etwas zurückgeben und jungen Menschen ähnliche Chancen ermöglichen, wie er sie selbst einst erfahren durfte.
Besonders schön ist für ihn die persönliche Begegnung mit der Studentin, die sein Deutschlandstipendium erhält. Zu sehen, wie die Unterstützung konkret wirkt und ihr mehr Freiraum für die Vorbereitung auf das erste Staatsexamen gibt, erfüllt ihn mit Freude.
Sein Engagement beschreibt Dr. Metzger als einen besonderen Perspektivwechsel: „Man kommt wieder zurück an die Uni und kann vieles aus einer anderen Perspektive erleben. Nicht als Geförderter, sondern jetzt als Fördernder. Das macht mir eine besondere Freude!“
VON HERZEN DANKE!
Wir danken unseren hier vorgestellten Förder*innen ebenso wie den vielen weiteren Unterstützer*innen. Jede einzelne Unterstützung zählt und trägt dazu bei, die Zukunft der Universität Mannheim aktiv mitzugestalten.
